{"title":"Stoffwechsel","metaTitle":"Stoffwechsel – Das Bedürfnis","year":"2026","subheading":"","description":"Wir bedanken uns herzlich für die zahlreichen Einreichungen zu unserem diesjährigen Open Call zum Thema „Stoffwechsel“.\n\nAuch unter den aktuellen Bedingungen möchten wir 2026 ein Jahresprogramm im Bedürfnis realisieren, obwohl die Situation der freien Kultur (in Halle) derzeit äußerst prekär ist, wie auch aus dem offenen Brief der Allianz der Kulturen vom 24. Februar 2026 hervorgeht:\n„Die derzeitige vorläufige Haushaltsführung der Stadt Halle (Saale) hat unmittelbare und existenzielle Auswirkungen auf die freie Kultur. Keine neuen Förderentscheidungen werden getroffen, keine Zuwendungsbescheide für bereits beschlossene Förderungen – auch im Rahmen mehrjähriger Programme – werden erteilt und selbst zwingend notwendige Mittel in freiwilligen Aufgabenbereichen können nicht ausgezahlt werden.“\nUnser Jahresprogramm kann daher nur unter besonderen Bedingungen stattfinden.\nWir sind sehr dankbar, dass Künstler*innen bereit sind, ihre Vorhaben vorerst ohne gesichertes Honorar umzusetzen. Das ist alles andere als selbstverständlich.\nParallel zu Sanierungsarbeiten am Gebäude, der Planung mit den Ausstellenden, Öffentlichkeitsarbeit und unseren regelmäßigen Plenatas werden wir weiterhin versuchen, ehrenamtlich zusätzliche Fördermittel zu beantragen, um zumindest Aufwandsentschädigungen für alle Beteiligten zu ermöglichen.\nAufgrund dieser  aktuellen finanziell unsicheren Lage kann es dieses Jahr kein gedrucktes Jahresprogramm geben. Um Kosten und Ressourcen zu sparen, informieren wir über Veranstaltungen deshalb über Social Media und unsere Website.\nWir freuen uns sehr, wenn ihr unsere Beiträge teilt, um uns mit der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen,  und wenn ihr zu den Veranstaltungen kommt.\nEin erster Ausblick:\nIm April wird die Initiative Recht auf Stadt in Kollaboration mit der Fashion Revolution Week das Bedürfnis bespielen.\nAbschließend möchten wir unsere Solidarität mit allen weiteren sogenannten freiwilligen Aufgabenbereichen ausdrücken. Insbesondere mit Einrichtungen aus dem sozialen Bereich, der Jugendarbeit, der Bildung und des Sports, die von der aktuellen Haushaltslage ebenso betroffen sind.\nWie im Offenen Brief der Allianz der Kulturen ebenfalls betont wird, stehen bereits mehrere Einrichtungen in Halle unmittelbar vor der Schließung. Wenn keine schnellen Lösungen gefunden werden, ist die freie Kultur langfristig existenziell gefährdet.\nUmso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam sichtbar bleiben.\nDanke für Eure Unterstützung.\nDas Bedürfnis e.V.","exhibitions":[{"title":"Như Nguyệt Nguyễn","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Như Nguyệt ","align":"left"},{"text":"Nguyễn","align":"center"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"Mein Rassismustagebuch","slug":"nhu-nguy-t-nguy-n","start":"2026-03-15","end":"2026-03-29","months":["3"],"color":"#FF0000","category":"Ausstellung","description":"<p>In meinem Rassismustagebuch beschreibe ich Situationen, die ich erlebt habe. In den Einträgen geht es um rassistische Erlebnisse und meine Gedanken dazu sowie meine Gedanken zu meiner Identität als viet-deutsche Person. Es geht um Widerstand. Es sind Situationen, die mich verletzen und ein Gefühl von Ohnmacht hervorrufen. Das Aufschreiben dieser Einträge ist für mich eine Form, mich eigenmächtig aus dem Gefühl der Ohnmacht zu befreien. In vielen Situationen bin ich wirklich allein und fühle mich allein, weil niemand einschreitet. Ich bin enttäuscht von der Gesellschaft. Durch das Veröffentlichen meiner Einträge erhoffe ich mir, dass das Sichtbarmachen meiner Erlebnisse und Gefühle bewirkt, dass andere eingreifen, wenn sie rassistische Situationen erleben und nicht selbst betroffen sind.</p>\n<p>Vernissage: Sonntag, 15.03.2026 15:00 Uhr<br />\nAusstellung: Donnerstag 19.03.2026, Sonntag 22.03.2026; Donnerstag 26.03.2026, Sonntag 29.03.2026, jeweils 15:00 –18:00 Uhr</p>\n<p>Dieses Projekt wird gefördert durch die HALLIANZ für Vielfalt und findet im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus statt. Ein Projekt von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle e.V.</p>\n<p><em>In my racism diary, I describe situations I have experienced. The entries are about racist experiences and my thoughts on them, as well as my thoughts on my identity as a Vietnamese-German person. It's about resistance. These are situations that hurt me and make me feel powerless. Writing these entries is a way for me to free myself from this feeling of powerlessness. In many situations, I am truly alone and feel alone because no one intervenes. I am disappointed in society. By publishing my entries, I hope that making my experiences and feelings visible will encourage others to intervene when they witness racist situations and are not personally affected.</em></p>\n<p><em>Opening: Sunday, March 15, 2026, 3:00 p.m.<br />\nExhibition: Thursday, March 19, 2026, Sunday, March 22, 2026; Thursday, March 26, 2026, Sunday, March 29, 2026, 3:00–6:00 p.m. each day</em></p>\n<p><em>This project is sponsored by HALLIANZ für Vielfalt (HALLE ALLIANCE for Diversity) and takes place as part of the Education Weeks Against Racism. A project by Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage (Halle Against the Right – Alliance for Civil Courage) in cooperation with Friedenskreis Halle e.V. (Halle Peace Circle).</em></p>","isLeft":true,"isCurrent":false,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/nhu-nguy-t-nguy-n/286952d0e6-1772642729/56_mein-rassismus-tagebuch-e1770911749639.jpg","ratio":0.8875739644970414,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/nhu-nguy-t-nguy-n/286952d0e6-1772642729/56-mein-rassismus-tagebuch-e1770911749639-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/nhu-nguy-t-nguy-n/286952d0e6-1772642729/56-mein-rassismus-tagebuch-e1770911749639-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/nhu-nguy-t-nguy-n/286952d0e6-1772642729/56-mein-rassismus-tagebuch-e1770911749639-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/nhu-nguy-t-nguy-n/286952d0e6-1772642729/56-mein-rassismus-tagebuch-e1770911749639-1800x.jpg 3600w","width":88.75739644970415,"height":112.66666666666667,"alt":null}]},{"title":"Recht auf Stadt","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Recht auf Stadt","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"Stoffwechsel – Raum  nehmen, Sichtbarkeit  schaffen","slug":"recht-auf-stadt","start":"2026-04-12","end":"2026-04-26","months":["4"],"color":"#2ECA00","category":"","description":"<p>Die interaktive feministische Kunstaktion „Stoffwechsel“ verbindet die Perspektiven von Fashion Revolution Halle und Recht auf Stadt Halle. Der Begriff wird doppeldeutig gelesen: Stoff als Textil, Wechsel als notwendige Veränderung. Wir fragen: Welche Hüllen tragen wir? Welche Räume stehen uns zu? Welche Bedürfnisse bleiben unsichtbar – insbesondere die von FLINTA-Personen? Im Zentrum steht das Recht auf eine Stadt, die Sicherheit, Selbstbestimmung und Teilhabe für alle ermöglicht.</p>\n<p>Im Bedürfnis wird der Ausstellungsraum zum begehbaren Webrahmen. Aus gespendeten, alten oder beschädigten Textilien entstehen Stoffstreifen, die gemeinsam zu einem wachsenden Flickenteppich verwoben werden. Erinnerungen und Wünsche, die an Stoffen haften, werden aufgetrennt und neu zusammengesetzt. Mit jeder gewebten Reihe verdichtet sich eine Struktur – eine Oberfläche, die kollektive Arbeit sichtbar macht und Solidarität praktisch werden lässt.</p>\n<p>Parallel öffnen wir im Bedürfnis einen Diskursraum für feministische Perspektiven auf Stadt und kulturelle Teilhabe. Wer kann sich Raum leisten? Wer wird aus Innenstädten verdrängt? Wessen Arbeit – insbesondere Sorge- und Kulturarbeit – bleibt unsichtbar oder unterfinanziert? Und was hat Kleidung mit Bewegungsfreiheit und Sicherheit im öffentlichen Raum zu tun?</p>\n<p>Am 25. April präsentieren wir den entstandenen Teppich auf dem Marktplatz im Rahmen der Fashion Revolution Week. Hier rücken wir feministische Perspektiven auf Reparatur und Textilarbeit in den Mittelpunkt: Reparieren als politische Praxis, die Arbeitsbedingungen von Frauen in der globalen Textilindustrie sowie die Auswirkungen struktureller Unterfinanzierung von Kunst und Kultur in Halle. Der öffentliche Raum wird zur Bühne für Sichtbarkeit, Austausch und klare Forderungen nach gerechteren Produktions- und Lebensbedingungen – insbesondere für FLINTA-Personen.</p>\n<p>Stoffwechsel heißt: reparieren statt ersetzen, verweben statt trennen, Raum nehmen statt verdrängt werden.</p>\n<p>Öffnungszeiten:</p>\n<p>So  12.4.   15 – 18 Uhr     Auftakt<br />\nMo  13.4.   10 – 12 Uhr<br />\nMi  15.4.   10 – 12 Uhr<br />\nDo  16.4.   15 – 18 Uhr<br />\nFr      17.4.   10 – 12 Uhr<br />\nSo      19.4.   10 – 12  und 15 – 18 Uhr</p>\n<p>Mo  20.4.   10 – 12 Uhr<br />\nDi      21.4.   10 – 12 Uhr<br />\nMi      22.4. 10 – 12 Uhr<br />\nDo  23.4.   10 – 12 und 15 – 18 uhr</p>\n<p>Fr      24.4. 10 – 12 Uhr<br />\nSa  25.4.   12 – 16 Uhr     MARKTPLATZ<br />\nSo      26.4. 15 – 18 Uhr       Ausklang</p>\n<ul>\n<li>Veranstaltungsort, wenn nicht anders angegeben:<br />\nDas Bedürfnis e.V. (Merseburger Str 138, 06110 Halle (Saale))</li>\n</ul>","isLeft":false,"isCurrent":false,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/recht-auf-stadt/0031fb2f80-1775654337/bildschirmfoto-2026-04-08-um-15.18.21.png","ratio":1.3099489795918366,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/recht-auf-stadt/0031fb2f80-1775654337/bildschirmfoto-2026-04-08-um-15-18-21-900x.png 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/recht-auf-stadt/0031fb2f80-1775654337/bildschirmfoto-2026-04-08-um-15-18-21-900x.png 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/recht-auf-stadt/0031fb2f80-1775654337/bildschirmfoto-2026-04-08-um-15-18-21-1350x.png 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/recht-auf-stadt/0031fb2f80-1775654337/bildschirmfoto-2026-04-08-um-15-18-21-1800x.png 3600w","width":130.99489795918367,"height":76.33885102239533,"alt":null}]},{"title":"Eichhorn + Roggenkamp","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Eichhorn ","align":"left"},{"text":"+ Roggenkamp","align":"right"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"bread connects","slug":"eichhorn-roggenkamp","start":"2026-06-11","end":"2026-06-14","months":["6"],"color":"#0029FF","category":"Mit-Mach-Aktion","description":"<p>\u2028In der Gegend unseres Aufwachsens gibt es in fast jedem Dorf noch ein gemeinschaftlich genutztes Backhaus. Teilweise sind diese noch wöchentlich in Betrieb, teilweise werden die Öfen aber auch nur noch zu bestimmten Anlässen, wie z.B. dem Dorffest angeheizt. Angelehnt an das Backhaus als dritten Ort in der Dorfstruktur wollen wir im Ausstellungsraum einen Begegnungsort schaffen - Besucher:innen sollen sich eingeladen fühlen, zu verweilen und ins Gespräch zu kommen, Teile der Installation aufzuessen und den Gesprächen übers Brot zuzuhören. Bei einer gemeinsamen Back- und Verköstigungsaktion können Besucher:innen selbst in Kontakt mit Teig kommen, mit anderen Teilnehmenden in Austausch treten und beim gemeinsamen Verspeisen der Backwaren ins Gespräch übers Brot kommen und damit verbundene Erinnerungen teilen.</p>\n<p>Am 13.06. von 15-18 Uhr findet ein Gebäckskulpturen Workshop zum gemeinsamen Teig formen, backen und essen statt.</p>\n<p>Eröffnung Donnerstag, 11.06., 18 Uhr<br />\ntäglich geöffnet: 12.-14.06., 15-18 Uhr<br />\nWorkshop: 13.06., 15-18 Uhr, Anmeldung via Mail: eichhornxroggenkamp@web.de</p>\n<p><em>\u2028In the area where we grew up, almost every village still has a communal bakehouse. Some of these are still in use every week, while others are only fired up on special occasions, such as village festivals. Based on the bakery as a third place in the village structure, we want to create a meeting place in the exhibition space – visitors should feel welcome to linger and engage in conversation, eat parts of the installation and listen to the discussions about bread. During a joint baking and tasting event, visitors can get their hands dirty with dough, interact with other participants, and engage in conversation about bread while eating the baked goods together and sharing associated memories.</em></p>\n<p><em>On June 13 from 3–6 p.m., there will be a pastry sculpture workshop where we’ll shape, bake, and eat dough together.</em></p>\n<p><em>Opening: Thursday, June 11, 6 p.m.<br />\nOpen daily: June 12–14, 3–6 p.m.<br />\nWorkshop: June 13, 3–6 p.m. Registration via email: eichhornxroggenkamp@web.de</em></p>\n<p>BIO<br />\nBiografische und künstlerische Gemeinsamkeiten bilden die Grundlage unserer Zusammenarbeit. Aus weichem, formbarem Textil entstehen Objekte, mal ausgestopft, hängend, liegend oder an der Wand. Darüber hinaus ist unsere künstlerische Praxis geprägt vom Aufwachsen im ländlichen Raum und verbindet sich in unserem beidseitigen Interesse am Nachdenken über Gemeinschaft im Spannungsfeld von Stadt und Land. Als Duo verhandeln wir Fragen von gemeinschaftlichem Handeln, Alltag und Austausch, Material und Raum.</p>\n<p><em>Biographical and artistic similarities form the basis of our collaboration. We create objects from soft, malleable textiles, sometimes stuffed, hanging, lying or on the wall. In addition, our artistic practice is shaped by growing up in rural areas and is linked by our mutual interest in reflecting on community in the tension between city and countryside. As a duo, we negotiate questions of communal action, everyday life and exchange, material and space</em></p>\n<p><a href=\"https://www.instagram.com/katinka_eichhorn/\">Instagram von Katinka Eichhorn</a> <a href=\"https://sophiaroggenkamp.com\">www.sophiaroggenkamp.com</a></p>","isLeft":false,"isCurrent":false,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/eichhorn-roggenkamp/94b27c0ac0-1776787787/image0.jpeg","ratio":0.75,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/eichhorn-roggenkamp/94b27c0ac0-1776787787/image0-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/eichhorn-roggenkamp/94b27c0ac0-1776787787/image0-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/eichhorn-roggenkamp/94b27c0ac0-1776787787/image0-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/eichhorn-roggenkamp/94b27c0ac0-1776787787/image0-1800x.jpg 3600w","width":75,"height":133.33333333333331,"alt":null}]},{"title":"Anna Darmstädter","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Anna Darmstädter","align":"left"},{"text":"Alexa Malá Zahradnikova","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"Konzeptessen 2","slug":"anna-darmstadter","start":"2026-07-01","end":"2026-07-01","months":["7"],"color":"#00FFD6","category":"Aktion / Performance","description":"<p>Herzliche Einladung zum Abendessen: Toll wenn es was zum Essen gibt, blöd wenn sich der Tisch bewegt.</p>\n<p>Abendessen: 1. Juli 2026 von 18 - 21 Uhr</p>\n<p>Ihr könnt kommen und gehen und wiederkommen wie ihr mögt.<br />\nIhr müsst nichts mitbringen, euch nicht anmelden und nichts bezahlen.</p>\n<p>*A warm invitation to dinner: It’s great when there’s food, but it’s annoying when the table moves.</p>\n<p>Dinner: July 1, 2026, from 6:00 p.m. to 9:00 p.m.</p>\n<p>You’re free to come and go as you please.<br />\nYou don’t need to bring anything, sign up, or pay anything.*</p>\n<p>Foto-Credits:<br />\nPaul-Can Atlama</p>\n<p>BIO<br />\nAnna Darmstädter, geboren 1999<br />\nFreischaffende Künstlerin, lebt und arbeitet in Halle (Saale). Studium der Freien Kunst in Halle (Saale), Cluj-Napoca, Wien und Braunschweig. <a href=\"https://www.instagram.com/darm__an/\">Instagram der K&uuml;nstlerin</a></p>\n<p>Alexa Malá Zahradnikova, geb. 2000,<br />\nstudiert seit 2020 Freie Kunst mit Schwerpunkt Skulptur in Braunschweig, wo sie auch lebt und arbeitet.</p>\n<p><em>Anna Darmstädter, born in 1999<br />\nArtist, lives and works in Halle (Saale). Studies fine arts in Halle (Saale), Cluj-Napoca, Vienna, and Braunschweig.</em></p>\n<p><em>Alexa Malá Zahradnikova, born in 2000,<br />\nhas been studying fine arts with a focus on sculpture in Braunschweig since 2020, where she also lives and works.</em></p>","isLeft":false,"isCurrent":false,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/anna-darmstadter/dc49af340f-1776786941/credits_paul-can-atlama.jpg","ratio":1.4993954050785974,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/anna-darmstadter/dc49af340f-1776786941/credits-paul-can-atlama-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/anna-darmstadter/dc49af340f-1776786941/credits-paul-can-atlama-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/anna-darmstadter/dc49af340f-1776786941/credits-paul-can-atlama-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/anna-darmstadter/dc49af340f-1776786941/credits-paul-can-atlama-1800x.jpg 3600w","width":149.93954050785973,"height":66.69354838709677,"alt":null}]},{"title":"Lara Thürnau","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Lara","align":"center"},{"text":"Thürnau","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"violet matter","slug":"lara-thurnau","start":"2026-07-05","end":"2026-07-16","months":["7"],"color":"#FF00EE","category":"Mitmach-Aktion","description":"<p>In dieser Installation wird Gemüse zum Hauptdarsteller. Ausgehend vom Rotkohl untersucht das Projekt sein unterschätztes Talent als Farbe, Material und Nahrung. In Workshops wird die Mikroebene des Gemüses in Szene gesetzt und so wird aus dem Pflanzenfarbstoff Anthocyanin Tinte gewonnen, die Zellulosefaser werden zu Papier und wilde Hefen tragen zur Fermentation bei. So wächst nach und nach eine Rotkohl-Manege und verwandelt den Raum vom Arbeitsraum zur Bühne und schließlich zur gedeckten Tafel für das abschließende Anthocyanin-Menü.</p>\n<p>Sonntag, 05.07. \"Fermentation des Rotkohl-Sauerkrauts\"<br />\nDonnerstag, 09.07.\"Färben\"<br />\nSonntag, 12.07. \"Papier\"<br />\nDonnerstag, 16.07. \"Finisage mit Anthocyanin-Menü\"</p>\n<p><em>In this installation, vegetables take center stage. Starting with red cabbage, the project explores its often underestimated potential as color, material, and food. In workshops, the micro-level of the vegetables is brought into focus: the plant pigment anthocyanin is transformed into ink, cellulose fibers become paper, and wild yeasts contribute to fermentation. Gradually, a red cabbage “circus” emerges, transforming the space from a workspace to a stage, and finally into the table for the concluding anthocyanin menu.</em></p>\n<p><em>Sunday, July 5: “Fermenting Red Cabbage Sauerkraut”<br />\nThursday, July 9: “Dyeing”<br />\nSunday, July 12: “Paper”<br />\nThursday, July 16: “Closing Reception with an Anthocyanin-Themed Menu”</em></p>\n<p>BIO<br />\nLara Thürnau ist Künstlerin und arbeitet prozessorientiert, interdisziplinär und ortsbezogen mit natürlichen Materialien, Pflanzenfarben, Lebensmitteln und recycelten Ressourcen. In ihren Projekten verbindet sie künstlerische, biologische und handwerkliche Methoden sowie häufig partizipative Formate.</p>\n<p><em>Lara Thürnau is an artist working process-oriented, interdisciplinary, and site-specific with natural materials, plant-based colors, food, and recycled resources. In her projects, she combines artistic, biological, and craft-based methods, often in participatory formats.</em></p>\n<p><a href=\"https://www.larathuernau.com\">larathuernau.com</a><br />\n<a href=\"https://www.instagram.com/larathuernau/\">Instagram der K&uuml;nstlerin</a></p>","isLeft":false,"isCurrent":false,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/lara-thurnau/11c87b7cf8-1776791406/pxl_20240828_090815075.png","ratio":1.7777777777777777,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/lara-thurnau/11c87b7cf8-1776791406/pxl-20240828-090815075-900x.png 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/lara-thurnau/11c87b7cf8-1776791406/pxl-20240828-090815075-900x.png 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/lara-thurnau/11c87b7cf8-1776791406/pxl-20240828-090815075-1350x.png 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/lara-thurnau/11c87b7cf8-1776791406/pxl-20240828-090815075-1800x.png 3600w","width":177.77777777777777,"height":56.25,"alt":null}]},{"title":"Internationales Kunstzentrum Petersberg (IKZP)","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Internationales Kunstzentrum ","align":"left"},{"text":"Petersberg (IKZP)","align":"center"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"Bedürfnis auf Tour","slug":"internationales-kunstzentrum-petersberg-ikzp","start":"2026-07-30","end":"2026-08-23","months":["7","8"],"color":"#FCFFC1","category":"Workshop und Austausch","description":"<p>Zwischen Stadt und Land sucht das Projekt von „IKZP“ nach Strategien des Austauschs und der Transformation. Im Sinneeines sozialen und kulturellen Stoffwechsels wird in verschiedenen Formaten erforscht, inwieweit Kunst als Vermittlerin zwischen Geschichten, Menschen und Orten wirken kann. Dabei geben die Bedürfnisse Anlass für künstlerische Auseinandersetzungen, in denen die sich wandelnden Alltagsökologien im ländlichen und urbanen Raum gegenübergestellt werden. Die Ausstellung im Bedürfnis e.V. untersucht das Untergründige und erweitert den Ausstellungsraum ins Digitale. Die Eröffnung findet am 30.7. um 18 Uhr statt.</p>\n<p>In dem Workshopformat „Free for All“ (1.–2. 8.) sind alle herzlich eingeladen, eigene Beiträge nach Ostrau mitzubringen und auf dem Gelände des „IKZP“ auszustellen und/oder den (Zeit-)Raum für eigene Formate zu nutzen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.</p>\n<p>Am 31.7. startet um 12 Uhr in Halle eine Radtour, die beide Orte verbinden soll. Am Abend ab 18 Uhr wird der Workshopauftakt mit Grill, Feuer und Tanz im „IKZP“ gefeiert. Die Radtour steht auch im Zeichen der Sichtbarkeit und Begegnung hallescher Kunst- und Kulturschaffender sowie Kunstvereine – kurz vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt. Auf der Route ist deshalb eine gemeinsame Picknick-Aktion mit Blech e.V. am Steintor ab 13 Uhr geplant.</p>\n<p>Zeitplan:<br />\n30.07. 18 Uhr Ausstellungseröffnung im Bedürfnis e.V.<br />\n31.07. 12 – 18 Uhr Radtour durch Halle nach Ostrau (bei Petersberg), Strecke ca. 20 km<br />\n12 Uhr Start am Bedürfnis e.V. (Merseburger Str. 138)<br />\n13 Uhr Picknick-Aktion mit Blech e.V. am Steintor<br />\n15 Uhr Weiterfahrt Richtung Ostrau<br />\nab 18 Uhr Workshopauftakt mit Grill, Feuer und Tanz im „IKZP“ nahe Ostrau*</p>\n<p>01.08. 11 – 18 Uhr Workshop „Free for All“<br />\n18 Uhr Gemeinsame Begehung, im Anschluss Grill, Feuer und Tanz</p>\n<p>02.08. 12 Uhr Rückfahrt nach Halle<br />\n13.08. 18 Uhr Midissage &amp; Talk im Bedürfnis e.V.<br />\n23.08. 15 – 18 Uhr Finissage im Bedürfnis e.V.</p>\n<p>Wir bitten um kurze Anmeldung mit dem Betreff „Radtour“ und/oder „Workshop“ an beduerfnisanstalt@posteo.de.<br />\n*Für die Übernachtung bitte eigene Zelte, Schlafsäcke, etc. mitbringen. Verpflegung, Badesee und Trockentoilette vorhanden.</p>\n<p>Allgemeines: Bitte taugliches Fahrrad nutzen und Flickzeug einstecken. Picknick/ausreichend Flüssigkeit dabeihaben, Sonnencreme nicht vergessen, Equipment zum Zelten mitbringen und Badesachen  ggf. Platz für Materialien/Kunst einplanen. Geldkatze für eine kleine Spende.</p>\n<p><em>“Your Need – Das Bedürfnis on Tour” is a multi-day workshop format in cooperation with the “International Art Center Petersberg (IKZP)” in Ostrau.<br />\nSituated between city and countryside, the project seeks strategies for exchange and transformation. In the spirit of a social and cultural metabolism, it explores the extent to which art can act as a mediator between stories, people, and places. These needs serve as the impetus for artistic explorations that process the shifting everyday ecologies in rural areas. The results of the workshops will be presented at “Bedürfnis e. V.” and at the “IKZP.” A planned bike tour will connect both locations and offer the opportunity to discover the landscapes in between.</em></p>\n<p>*Thu, July 30, 6pm – Opening with a presentation by “IKZP e.V.” at Bedürfnis<br />\nFri, July 31 – Bike tour to Ostrau, start 12 am at bedürfnis, 3 pm at BLECH Steintor (for best organisation pls send us a note if you are planning to join to beduerfnisanstalt@posteo.de)<br />\nSat, Aug. 1 – Workshop(s): \"free for all\";  on-site presentation(s), ostrau<br />\nSun, Aug. 2 – Bike tour to Halle<br />\nThu, Aug. 13, 6 pm Midissage &amp; talk<br />\nSun, Aug. 23 –  3-6-pm Finisage at Bedürfnis</p>\n<p><a href=\"https://www.instagram.com/_ikzp_/\">Mehr &uuml;ber das Projekt</a></p>","isLeft":true,"isCurrent":false,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/internationales-kunstzentrum-petersberg-ikzp/03a229d10b-1776788719/photo_2026-03-21-10.28.19.jpeg","ratio":0.75,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/internationales-kunstzentrum-petersberg-ikzp/03a229d10b-1776788719/photo-2026-03-21-10-28-19-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/internationales-kunstzentrum-petersberg-ikzp/03a229d10b-1776788719/photo-2026-03-21-10-28-19-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/internationales-kunstzentrum-petersberg-ikzp/03a229d10b-1776788719/photo-2026-03-21-10-28-19-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/internationales-kunstzentrum-petersberg-ikzp/03a229d10b-1776788719/photo-2026-03-21-10-28-19-1800x.jpg 3600w","width":75,"height":133.33333333333331,"alt":null}]},{"title":"Jakob Ostendorf","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Jakob","align":"left"},{"text":"Ostendorf","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"Gelee","slug":"jakob-ostendorf","start":"2026-08-27","end":"2026-08-27","months":["8"],"color":"#5CFF6A","category":"Aktion 15 – 21h","description":"<p>„Der Rasen von der anderen Seite“ ist eine ortsspezifische, essbare Arbeit – eine Untersuchung über Geschmack, Materialität und Wahrnehmung. Ausgangspunkt ist die Rasenfläche hinter dem Ausstellungsraum: ein alltägliches Stück Grün, das hier in ein neues Medium überführt wird. Als Gelee-Block mit Rasengeschmack wird es zu einem Objekt, das nicht nur betrachtet, sondern auch verkostet werden kann. Umgewandelt in eine irritierende Masse, verlieren die von mir gezüchteten Gräser fast jede Textur, und es ergibt sich ein neuer Fokus der Geschmackswahrnehmung. Im Prozess des Herstellens und letztlichen Konsumierens öffnet und schließt sich ein Kreislauf von Umwandlungen, der den Weg der Nährstoffe vom Boden über die Pflanzen, durch das Produkt und den Menschen wieder zurück zum Boden begleitet. Möglich wird dieser Vorgang durch das Zusammenspiel von Mikroorganismen, Insekten, anderen Lebewesen sowie der Lebensmittelchemieindustrie.</p>\n<p><em>„The Grass from the Other Side“ is a site-specific and edible work – an exploration of taste, materiality, and perception. Its point of departure is the lawn behind the exhibition space: an ordinary patch of green that is here transformed into a new medium. Realized as a jelly block with the flavor of grass, it becomes an object that can not only be viewed but also tasted. Transformed into an unfamiliar, gelatinous mass, the grasses I have cultivated lose almost all of their texture, shifting the focus toward the perception of taste. In the process of making and ultimately consuming the work, a cycle of transformation opens and closes – tracing the path of nutrients from the soil, through plants, the artwork, and the human body, back to the ground. This process is made possible by the interplay of microorganisms, insects, and other living beings, as well as the food chemistry industry.</em></p>\n<p>BIO\u2028<br />\nJakob Ostendorf wurde in Berlin geboren und ist dort aufgewachsen. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum Erzieher, bevor er nach Dresden zog, um an der HfBK Bildende Kunst zu studieren. Seit 2025 arbeitet er in der Fachklasse für dreidimensionales Gestalten von Alicja Kwade.</p>\n<p><em>Jakob Ostendorf was born and raised in Berlin. After finishing school, he completed an education as an educator before moving to Dresden to study Fine Arts at the HfBK. Since 2025, he has been part of the class for three-dimensional design led by Alicja Kwade.</em></p>","isLeft":true,"isCurrent":false,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/jakob-ostendorf/37131a029d-1776790621/jakob.ostendorf.ankundigungsfoto.gelle-verkostung.jpg","ratio":0.75,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/jakob-ostendorf/37131a029d-1776790621/jakob-ostendorf-ankundigungsfoto-gelle-verkostung-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/jakob-ostendorf/37131a029d-1776790621/jakob-ostendorf-ankundigungsfoto-gelle-verkostung-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/jakob-ostendorf/37131a029d-1776790621/jakob-ostendorf-ankundigungsfoto-gelle-verkostung-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/jakob-ostendorf/37131a029d-1776790621/jakob-ostendorf-ankundigungsfoto-gelle-verkostung-1800x.jpg 3600w","width":75,"height":133.33333333333331,"alt":null}]},{"title":"Philipp Pusch","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Philipp","align":"left"},{"text":"Pusch","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"Gefällt dir die Karte, Herzel?","slug":"philipp-pusch","start":"2026-08-30","end":"2026-09-13","months":["8","9"],"color":"#A59B24","category":"Ausstellung","description":"<p>Die Ausstellung thematisiert die Metamorphose menschlicher Kommunikation. In einer Ära digitaler Flüchtigkeit, geprägt von ständiger Erreichbarkeit bei maximaler Distanz, setzt Philipp Pusch auf radikale Entschleunigung. Als Basis dienen Postkarten der 30er- bis 50er-Jahre – Relikte einer Zeit, in der physische Nähe in jede Zeile eingeschrieben war. Im Sinne eines kulturellen „Stoffwechsels“ transformiert Pusch diese fragilen Artefakte in Ölmalerei auf vernähten Stoffen. Dabei oszillieren die Werke zwischen Abstraktion und Figuration: Fragmente der ursprünglichen Postkartenmotive bleiben als figurative Echos erkennbar, während sie durch Schichtung und Verzerrung verfremdet werden. So wird die emotionale Tonalität der unsichtbaren Botschaften – von Sehnsucht bis Sorge – unmittelbar spürbar. \u2028Die Arbeit reflektiert den Wandel des Austauschs: Während Medien von der Postkarte zur WhatsApp mutierten, blieben menschliche Grundbedürfnisse konstant. Durch den Verzicht auf digitale Ästhetik wird die Sehnsucht nach dem Haptischen im Raum präsent. Private Korrespondenz wird so zur universellen Erzählung über die Evolution von Nähe.</p>\n<p><em>This exhibition explores the metamorphosis of human communication. In an era of digital fleetingness, characterized by constant availability yet maximum distance, Philipp Pusch focuses on radical deceleration. His work is based on postcards from the 1930s to the 1950s—relics of a time when physical proximity was inscribed into every handwritten line. Through a process of cultural \"metabolism\" (Stoffwechsel), Pusch transforms these fragile artifacts into oil paintings on stitched fabrics. The works oscillate between abstraction and figuration: fragments of the original postcard motifs remain as figurative echoes, while being alienated through layering and distortion. In this way, the emotional tonality of the invisible messages—ranging from longing to anxiety—becomes tangible. The work reflects the shifting nature of exchange: while media mutated from postcards to WhatsApp, fundamental human needs have remained constant. By deliberately eschewing digital aesthetics, the yearning for the haptic and the intimate becomes even more present in the space. Private correspondence thus becomes a universal narrative about the evolution of intimacy.</em></p>\n<p>BIO<br />\nDer in Berlin lebende Multimedia-Künstler Philipp Pusch, bekannt unter dem Namen Ghislain, wurde 1989 in Frankfurt (Oder) geboren und studierte Visuelle Kommunikation in Potsdam. In dieser Zeit begann er, sich mit konzeptueller zeitgenössischer Fotografie zu beschäftigen. Pusch arbeitete mit deutschen Kulturinstitutionen, internationalen Musiklabels, Clubs und Künstlern zusammen und war mehrere Jahre für verschiedene Zeitschriften tätig, bevor er seine Karriere als Tätowierer begann. Seitdem hat sich seine Ästhetik auf Zeichnung, Malerei, experimentelle Musik und Objektkunst ausgeweitet. Philipp Puschs Arbeiten wurden an zahlreichen internationalen Orten ausgestellt, darunter in New York, Barcelona, Paris, Rom, Berlin und weiteren Städten.</p>\n<p><em>Berlin based multi media artist Philipp Pusch known as Ghislain was born in 1989 in Frankfurt/Oder and studied visual communication in Potsdam. The time when he started to work in conceptual contemporary photography. Pusch corporated with german cultural institutions, International music labels, clubs and artists and worked for diverse magazines for several years before starting his career as a tattoo artist. His aesthetic is further on transformed in to drawing, painting, experimental music and object art. Philipp Puschs work was exhibited in several international venues, such as in New York, Barcelona, Paris, Rome, Berlin and more.</em></p>\n<p><a href=\"https://www.philipp-pusch.de\">philipp-pusch.de</a></p>","isLeft":true,"isCurrent":false,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/philipp-pusch/c3868b353a-1776787333/unbenanntes_projekt.jpeg","ratio":0.8406893652795292,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/philipp-pusch/c3868b353a-1776787333/unbenanntes-projekt-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/philipp-pusch/c3868b353a-1776787333/unbenanntes-projekt-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/philipp-pusch/c3868b353a-1776787333/unbenanntes-projekt-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/philipp-pusch/c3868b353a-1776787333/unbenanntes-projekt-1800x.jpg 3600w","width":84.06893652795291,"height":118.95,"alt":null}]},{"title":"Tag des offenen Denkmals","isEvent":true,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Tag des offenen","align":"left"},{"text":"Denkmals","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"","slug":"tag-des-offenen-denkmals","start":"2026-09-13","end":"2026-09-13","months":["9"],"color":"#F80000","category":"","description":"<p>Besucht uns am Sonntag, den 13.09.2026 von 10-18 Uhr<br />\nin der ehemaligen Bedürfnisanstalt.</p>\n<p>Merseburger Str.138<br />\n06110 Halle (Saale)</p>\n<p>Es gibt Softeis.<br />\nWir freuen uns auf euch.</p>\n<p><a href=\"https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/denkmal/clkmvwjny0000i70fcdi0abcb\">Mehr Infos zum Programm</a></p>","isLeft":false,"isCurrent":false,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/tag-des-offenen-denkmals/bda35bb1f9-1788942873/share_pic_2.jpg","ratio":0.8,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/tag-des-offenen-denkmals/bda35bb1f9-1788942873/share-pic-2-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/tag-des-offenen-denkmals/bda35bb1f9-1788942873/share-pic-2-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/tag-des-offenen-denkmals/bda35bb1f9-1788942873/share-pic-2-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/tag-des-offenen-denkmals/bda35bb1f9-1788942873/share-pic-2-1800x.jpg 3600w","width":80,"height":125,"alt":null}]},{"title":"Stoff Magazin Release","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"soft synthetics. Das Sanfte des Synthetischen","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"","slug":"stoff-magazin-release","start":"2026-10-11","end":"2026-10-18","months":["10"],"color":"#16470A","category":"Ausstellung","description":"<p>Michelle Häusler<br />\nTherese Mieth<br />\nKlara Stange<br />\nMadoka Yamashiro<br />\nJoanna Zvonar</p>\n<p>Stoffe sind Träger von Erinnerung. Durch ihre Techniken und Materialien bewahren sie Kultur und Geschichte.<br />\nDie Ausstellung soft synthetics. Das Sanfte des Synthetischen versammelt künstlerische Positionen aus den Klassen der Textilen Künste und des Textildesigns der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Verbindendes Element der Arbeiten ist die synthetische Faser NYLON / PERLON / DEDERON.<br />\nDie Arbeiten nähern sich eben dieser Faser aus unterschiedlichen Blickwinkeln und legen dabei Erzählungen frei, die sich in das Material eingeschrieben haben. In den Auseinandersetzungen treten persönliche Erinnerungen ebenso hervor wie die Fragilität und zugleich Beständigkeit des Materials. Gleichzeitig greifen die künstlerischen Positionen die lokale Chemiefaserproduktion sowie die Frage nach ihren ökologischen Folgen auf. Zudem eröffnen die Arbeiten einen Zugang zu den experimentellen und gestalterischen Möglichkeiten des Materials. Die Ausstellung soft synthetics knüpft dabei an die textile Tradition der Burg an.<br />\nZugleich bildet die Ausstellung den materiellen Rahmen für die Veröffentlichung der ersten Ausgabe des STOFF. – Magazin für Material und Kunst, welches die Auseinandersetzung mit dem Material aus historischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven fortführt.</p>\n<p>Am 11. Oktober um 15 Uhr findet die Ausstellungseröffnung sowie der Release der Ausgabe NYLON / PERLON / DEDERON statt.<br />\nBegleitet wird die Ausstellung von Filmscreenings und Gesprächen mit Textilkünstlerinnen.</p>\n<p>Kuration: Paulina Schulze und Cecilia Uckert.</p>\n<p>Die Ausstellung soft synthetics. Das Sanfte des Synthetischen sowie das STOFF. – Magazin für Material und Kunst wurden realisiert mit freundlicher Unterstützung des Ideenwettbewerbs REVIERPIONIER 2026, der Liebelt Stiftung Hamburg und dem Masterstudiengang Kunstwissenschaften der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.</p>\n<p>Foto Credits: Joanna Zvonar, praznina (void), 2024, Nylon, Radierung, 80 × 90cm © Joanna Zvonar</p>","isLeft":false,"isCurrent":true,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/stoff-magazin-release/d8413ae212-1789563084/joanna_void.png","ratio":0.8264563106796117,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/stoff-magazin-release/d8413ae212-1789563084/joanna-void-900x.png 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/stoff-magazin-release/d8413ae212-1789563084/joanna-void-900x.png 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/stoff-magazin-release/d8413ae212-1789563084/joanna-void-1350x.png 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/stoff-magazin-release/d8413ae212-1789563084/joanna-void-1800x.png 3600w","width":82.64563106796116,"height":120.9985315712188,"alt":null}]},{"title":"Get Ready With Me","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Lena Endner","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"Get ready with me (GRWM)","slug":"get-ready-with-me","start":"2026-10-20","end":"2026-10-29","months":["10"],"color":"#D500EB","category":"Ausstellung und Workshop","description":"<p>Die Ausstellung „Get Ready With Me\" (kurz: GRWM) begreift den Prozess des Sich-fertig-Machens als Ausdruck queerer Resistenz und ästhetisch-politische Praxis. Im Zentrum steht dabei die komplexe und vielschichtige Beziehung, die queere Personen zu ihrer Selbstexpression haben: zwischen Eigenermächtigung, gesellschaftlichem Erwartungsdruck und dem Wunsch nach Sichtbarkeit. </p>\n<p><em>The exhibition „GRWM\" understands the process of getting ready as an expression of queer resistance and aesthetic-political practice. It highlights the complex and multi-layered relationship that queer people have with their self-expression: between empowerment, societal pressure and the desire for visibility.</em></p>\n<p>Lena Endner (dey/dem) studierte Innenarchitektur in Halle und arbeitet an der Schnittstelle von Raum, Identität und kollektiver Erfahrung. In deren installativen Arbeiten untersucht dey, wie alltägliche Handlungen und Orte zu Trägern von Erinnerungen und sozialen Strukturen werden.</p>\n<p><a href=\"https://www.instagram.com/pret.endner/\">Instagram von Lena Endner</a></p>\n<p><em>Lena Endner (they/them) studied interior design in Halle and works at the intersection of space, identity and collective experience. In their installative work, they explore how everyday actions and places become carriers of memories and social structures.</em></p>","isLeft":true,"isCurrent":true,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/get-ready-with-me/9009fd9f6e-1789645179/image0.jpeg","ratio":1.3333333333333333,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/get-ready-with-me/9009fd9f6e-1789645179/image0-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/get-ready-with-me/9009fd9f6e-1789645179/image0-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/get-ready-with-me/9009fd9f6e-1789645179/image0-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/get-ready-with-me/9009fd9f6e-1789645179/image0-1800x.jpg 3600w","width":133.33333333333331,"height":75,"alt":null}]},{"title":"Kerstin Krieg","isEvent":true,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Kerstin Krieg","align":"right"},{"text":"Liliana Osorio de Rosen","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"Schlaf","slug":"kerstin-krieg","start":"2026-11-01","end":"2026-11-08","months":["11"],"color":"#FF0000","category":"Performance / Film","description":"<p>Die Arbeit thematisiert den Wandel von Gras zu Heu. Das Halten und Speichern der Energie wird mit der Vorstellung des Schlafens verknüpft. Die getrockneten Gräser in ihren wilden Strukturen werden in eine Decke gefüllt. Unter dieser liegend, öffnet sich der Raum für die Möglichkeit des Träumens.</p>\n<p><em>The work explores the transformation of grass into hay. The retention and storage of energy are linked to the concept of sleep. The dried grasses, with their wild textures, are gathered into a blanket. Lying beneath it, the space opens up to the possibility of dreaming.</em></p>\n<p>BIO Liliana Osorio de Rosen (LIORO)<br />\nDie deutsche Performance-Künstlerin und Malerin LIORO konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die Transformation von Zeit und Raum. 1967 in Cali (Kolumbien) geboren, verbindet Liliana in ihren künstlerischen Arbeiten Bewegung, Tanz, Sprache, Musik und Klang. LIORO mag die Einfachheit und die Improvisation. </p>\n<p><a href=\"https://www.instagram.com/artist_palomakommtaufdiewelt/\">Instagram der K&uuml;nstlerin</a></p>\n<p>BIO Kerstin Krieg<br />\nKerstin Krieg versteht sich als Bildhauerin und arbeitet im Feld der environmental art. Die von ihr verwendeten Materialien sind zumeist schlicht. Auf unterschiedliche Weise treten sie in Beziehung zur ihrer Umgebung. Es können Bildräume entstehen. Sie wurde 1969 geboren und studierte von 1996-2001 an der HfBK Dresden. </p>\n<p><a href=\"https://www.kerstinkriegsandsteine.com\">www.kerstinkriegsandsteine.com</a></p>\n<p><em>BIO Liliana Osorio de Rosen (LIORO)<br />\nThe German performance artist and painter LIORO focuses her work on the transformation of time and space. Born in Cali, Colombia, in 1967, Liliana combines movement, dance, language, music, and sound in her artistic practice. LIORO values simplicity and improvisation.</em></p>\n<p><em>BIO Kerstin Krieg<br />\nKerstin Krieg identifies as a sculptor and works in the field of environmental art. The materials she uses are mostly simple. In various ways, they interact with their surroundings. This can give rise to pictorial spaces. She was born in 1969 and studied at the HfBK Dresden from 1996 to 2001.</em></p>","isLeft":false,"isCurrent":true,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/kerstin-krieg/3e5247c4e7-1776789218/liliana_kerstin_bedurfnis.jpg","ratio":0.7496473906911142,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/kerstin-krieg/3e5247c4e7-1776789218/liliana-kerstin-bedurfnis-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/kerstin-krieg/3e5247c4e7-1776789218/liliana-kerstin-bedurfnis-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/kerstin-krieg/3e5247c4e7-1776789218/liliana-kerstin-bedurfnis-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/kerstin-krieg/3e5247c4e7-1776789218/liliana-kerstin-bedurfnis-1800x.jpg 3600w","width":74.96473906911142,"height":133.39604891815617,"alt":null}]},{"title":"Michael Schlecht","isEvent":false,"headline":[{"identifier":"customHeadline","content":{"headline":[{"text":"Michael","align":"left"},{"text":"Schlecht","align":"left"}],"size":"lg"}}],"subtitle":"In Absentia","slug":"michael-schlecht","start":"2026-12-06","end":"2026-12-20","months":["12"],"color":"#FF9700","category":"Raum-Installation / Film Screening","description":"<p>Ein Teppich dient als Projektionsfläche für das Video eines brennenden Hauses. Über dem Teppich rieselt kontinuierlich Kunstasche herab und verdeckt nach und nach das projizierte Bild. Ein Staubsaugerroboter bewegt sich unablässig über den Teppich, entfernt die Asche und legt die Projektion immer wieder frei. Das Haus brennt nicht ab. Die Flammen verändern sich nicht. Das Video zeigt keinen zeitlichen Verlauf, sondern einen Zustand permanenter Spannung. Die Installation übersetzt transgenerationales Trauma als einen unausweichlichen, sich wiederholenden Prozess. Verdrängung und Aufarbeitung greifen ineinander und erzeugen einen Kreislauf, in dem das Vergessen nie endgültig ist. Das Video des brennenden Hauses ist KI-generiert. Es existiert nicht als dokumentierte Erinnerung, sondern als synthetisches Bild aus einem kollektiven visuellen Archiv und zeigt so eine Erinnerung ohne Ursprung: ein Bild, das erinnert wird, obwohl es nie erlebt wurde.</p>\n<p><em>A carpet serves as a projection surface for a video of a burning house. Artificial ash continuously trickles down over the carpet, gradually obscuring the projected image. A robot vacuum cleaner moves ceaselessly across the carpet, removing the ash and repeatedly revealing the projection. The house does not burn down. The flames do not change. The video does not show a passage of time, but rather a state of permanent tension. The installation translates transgenerational trauma as an inevitable, repetitive process. Repression and coming to terms intertwine and create a cycle in which forgetting is never final. The video of the burning house is AI-generated. It does not exist as a documented memory, but as a synthetic image drawn from a collective visual archive, thus presenting a memory without an origin: an image that is remembered even though it was never experienced.</em></p>\n<p>BIO<br />\nMichael Schlecht studierte Theaterregie an der Akademie für Darstellende Kunst in Ulm und hospitierte währenddessen am Berliner Ensemble unter Robert Wilson an Shakespeare’s Sonette. Anschließend war er als Regieassistent am Staatstheater Nürnberg tätig, wo auch zahlreiche eigene Inszenierungen entstanden. \u2028Von 2012 bis 2021 arbeitete er freischaffend als Regisseur – u. a. am Staatstheater Nürnberg, dem Staatstheater Saarbrücken, dem Landestheater Niederösterreich, WERK X sowie dem Theater Drachengasse in Wien. 2018 absolvierte er den postgradualen Lehrgang Kuratieren in den szenischen Künsten an der Universität Salzburg. Von 2022 bis Ende 2024 war er Kurator und Teil der künstlerischen Leitung des Kunstraums Putte in Ulm/Neu-Ulm. In seiner künstlerischen Arbeit versteht er sich als Regisseur von Systemen und überträgt inszenatorische Strategien in den Ausstellungsraum. Im Zentrum steht eine Verschiebung von Autorenschaft: Wie werden Handlungen – ob menschlich oder systemisch – selbst zum Werkstoff? Die Besucher:innen werden dabei entweder zu Akteur:innen oder zu Zeugen sich entfaltender Prozesse.</p>\n<p><em>Michael Schlecht studied theater directing at the Academy of Performing Arts in Ulm and, during that time, observed Robert Wilson’s production of Shakespeare’s Sonnets at the Berliner Ensemble. He then worked as an assistant director at the Staatstheater Nürnberg, where he also staged numerous productions of his own. From 2012 to 2021, he worked as a freelance director—including at the Staatstheater Nürnberg, the Staatstheater Saarbrücken, the Landestheater Niederösterreich, WERK X, and the Theater Drachengasse in Vienna. In 2018, he completed the postgraduate program in Curating the Performing Arts at the University of Salzburg. From 2022 until the end of 2024, he served as curator and a member of the artistic direction at Kunstraum Putte in Ulm/Neu-Ulm. In his artistic work, he sees himself as a director of systems and translates staging strategies into the exhibition space. At the center is a shift in authorship: How do actions—whether human or systemic—become the raw material themselves? Visitors thereby become either actors or witnesses to unfolding processes.</em></p>\n<p><a href=\"https://michael-schlecht.de\">www.michael-schlecht.de</a></p>","isLeft":true,"isCurrent":true,"images":[{"src":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/michael-schlecht/5dc38fc196-1782977167/apophenia_videostil.jpg","ratio":1.7777777777777777,"srcset":"https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/michael-schlecht/5dc38fc196-1782977167/apophenia-videostil-900x.jpg 900w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/michael-schlecht/5dc38fc196-1782977167/apophenia-videostil-900x.jpg 1800w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/michael-schlecht/5dc38fc196-1782977167/apophenia-videostil-1350x.jpg 2700w, https://das-beduerfnis.de/media/pages/programm/stoffwechsel/michael-schlecht/5dc38fc196-1782977167/apophenia-videostil-1800x.jpg 3600w","width":177.77777777777777,"height":56.25,"alt":null}]}]}